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Wie praktiziert man Bhakti-Yoga?

 

Das ist wirklich einfach. Man braucht nur den Wunsch zu haben, sich dem Göttlichen zu öffnen und das Göttliche durch sich hindurch wirken zu lassen. Das eigene Herz der universellen Liebe öffnen. Hingabe und Vertrauen in etwas entwickeln, das viel größer und viel schlauer ist, als man selbst. Das ist der Weg der göttlichen Liebe. (Erster Hinweis auf das Geistige Heilen – so funktioniert im Grundsatz Geistiges Heilen)

 

In unserer christlichen Kultur haben wir im Vater Unser eine Stelle, die genau das beschreibt, was Bhakti-Yoga ist: Dein Wille geschehe. (Schon wieder ein Hinweis – nicht der Heiler heilt… jetzt ahnen Sie schon wer oder was heilt…)

 

Wie das jetzt im Detail praktiziert wird obliegt jedem Menschen selbst. Mönche und Nonnen der unterschiedlichsten Religionen haben für sich beschlossen ihr Leben in den Dienst ihrer jeweiligen Definition von Gott zu weihen und ihm zu dienen. Und Klöster gibt es in jeder Religion. Und alle Religionen haben Rituale, Gesänge und Gebete. Das ist eine Form von Bhakti-Yoga. Das kann man auch machen, wenn man einfach nur ein Gläubiger ist und Gottesdienste besucht oder an seinem Hausaltar für sich selbst eine Zeremonie abhält, die einem die liebevolle Herzensverbindung zum Göttlichen ermöglicht.

 

In Bayern haben früher und auch heute noch viele Menschen die Mutter Gottes verehrten, die so genannte Marienverehrung. Bald mehr als Jesus oder Gott selbst, wie mir manchmal scheint. Auch das ist Bhakti-Yoga. Überhaupt sind alle Heiligen (schon wieder ganz gleich in welcher Religion) lediglich einzelne Aspekte der Vollkommenheit, des großen Ganzen. Denn die eine wirkliche Wirklichkeit ist die Summe aller Wirklichkeiten. Verehrt ein indischer Yogi die Göttin Lakshmi, dann bedeutet das, dass er den Aspekt des Reichtums, Schönheit und der Fülle verehrt, für die Gott auch steht. Verehrt ein bayerischer Christ die Jungfrau Maria, dann verehrt er, je was verehrt er denn dann? Reinheit? Jungfräulichkeit? Ich weiß es nicht. Offensichtlich sind mir als konfessionslose Christin die indischen Gottheiten näher als die heimischen Heiligen. Zu meiner Verteidigung, ich war früher mal evangelisch und fühlte und fühle ich mich schon immer direkt mit dem Chef verbunden...

 

Für mich ist Bhakti-Yoga auch die Verehrung der Natur. Mutter Erde – die allgegenwärtige nährende und heilbringende Göttlichkeit. Bhakti-Yoga zu praktizieren führt irgendwann, unaufhaltsam in die Erkenntnis, dass es nichts gibt, was nicht göttlich ist. Jeder Stein, jede Pflanze, jeder Mensch, jeder Kugelschreiber ist göttlicher Natur. Daher begegnet ein Bhakti-Yogi allem und jedem in Liebe, da er darin das Göttliche erkennt.

 

Ich versuche nun die Brücke für die Atheisten unter den Lesern zu schlagen: Waren die schlauen Quantenphysiker des letzten Jahrhunderts nicht schon darauf gestoßen, dass das Atom nicht der kleinste Baustein von allem ist, so wie es die alten Griechen behauptet haben? Es geht noch kleiner. Schon vom „Gottesteilchen“ gehört? Ja? Gut. Das Gottesteilchen ist nur noch eine Winzigkeit von dem entfernt, worauf die Quantenphysiker sicherlich bald stoßen werden. Haben sie das Atom in alle Bestandteile zerlegt (Protonen, Neutronen, Quaks, Strings und unfassbar viel Raum dazwischen haben sie ja in so einem Atom schon entdeckt…), dann wird nur noch Energie übrig bleiben. Energie.

 

Energie = Gott = das Göttliche Prinzip = absolutes Bewusstsein = Quelle von allem = AllEinsSein = Das Eine ohne ein Zweites = die Kraft hinter allem = das ES aus dem ALLES entspringt und wieder zurück geht = universelle Liebe = Das NICHTS = Das Unerklärliche = Das was war, was jetzt ist und immer sein wird = Bewusstseinsenergie = Das nicht Erklärbare = Das Eine hinter allem = Der Ursprung von allem = Das in allem Existente = Unendliche Weisheit = vollkommene Liebe = Non-Dualität = Gnade usw. (Sie erinnern sich, war aus dem Blog "Yoga und Gott".)

 

Daraus erfolgt die Erkenntnis, dass, wenn alles aus dieser Energie ist, ich selbst und jeder andere es auch ist. Und da ich liebevoll, achtsam und respektvoll behandelt werden möchte ist es doch nur logisch, dass ich andere ebenso behandle. So einfach ist Bhakti-Yoga.

 

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie nun entdeckt haben, dass Sie ein lang geübter Yogi sind. Streichen Sie den Begriff Yogi, wenn er Sie stört. Definieren Sie sich als was auch immer Sie wollen. Letztlich sind Sie ein vollkommen göttliches Wesen. VOLLKOMMEN. FREI. Die meisten haben das nur vergessen...

 

Na dann.... raus aus der Komfortzone - rein in die Freiheit!

Herzliche Grüße

Nikola Knecht

 

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Was wirklich äußerst schade ist, da ich mich über die Likes und Kommentare immer soooo gefreut habe!

Kommt aber wieder... sobald ich das technisch im Griff habe!WAuf

 Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

Die Autorin hofft mit Ihren Texten bei den Lesern eine kritsche Selbstreflektion und eigene,

frei Meinungsbildung anzuregen, die in ein eigenverantwortliches Handeln führt.

Getreu dem Grundgedanken der Autorin:

Raus aus der Komfortzone - rein in die Freiheit!

P

PKK

Anschrift Räumlichkeiten

Geistiges Heilen, Bewusstwerdungscoaching & Yoga,

Schlossermauer 33, 86150 Augsburg

 

 

Autorin, Dozentin & Referentin, StartUP Coaching für Geistige Heiler

Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg, Telefon: +49 171 7502590, Email: nikolaknecht@posteo.de

Finanzamt Augsburg Stadt, Steuer-ID-Nr. 85 302 416 739

 

Internetseiten: www.nikola-knecht.de, www.abjetztmeinleben.de und www.heilundfreisein.de

nanzamt Augsburg Stadt, Steuer-ID-Nr. 85 302 416 739

 

Bilder von Nikola Knecht mit freundlicher Genehmigung von:

Photografin Fotocoach/Imagedesign Orhidea Briegel www.orhideal-image.com, Rechte Bilder: Nikola Knecht und San Esprit Ltd. Frabertsham

Texte: Alle Rechte liegen bei Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg