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Wie wird man ein erfolgreicher Heiler?

 

Ich versuche mit diesem Artikel die Frage einer Leserin zu beantworten. Sie bat mich darüber zu schreiben, wie man ein erfolgreicher Heiler wird, im Sinne, dass man davon seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

 

Zum dritten Mal habe ich nun meinen Text gelöscht, da es einfach zu umfangreich wird. Ich arbeite daher mit Stichpunkten:

 

1) AUTHENTIZITÄT das absolut Wichtigste! Der Schlüssel zu jedem Erfolg. Wenn ich nicht als der lebe und eigenverantwortlich handle, der ich tatsächlich bin, dann klappt gar nichts. Für mich ist das Ziel in meiner Praxis die Klienten in IHRE individuelle Freiheit zu begleiten. IHR eigenes Leben zu leben und nicht das eines anderen oder eben aus Konditionierungen und Prägungen heraus zu agieren. Nur wenn ICH auch ICH bin, dann bin ich authentisch. Das spürt mein Gegenüber und das empfinde ich als meine größte Stärke. Das wird mir auch oft direkt so gesagt.

 

2) UNHABHÄNGIGKEIT bedeutet frei zu entscheiden, ob ich mit einem Klienten arbeiten möchte oder nicht. Nicht jeder Heiler passt zu jedem Klienten. Im Yoga sagt man: Jeder Schüler findet seinen Lehrer und jeder Lehrer findet seinen Schüler. Und wenn der Lehrer dem Schüler nichts mehr beibringen kann, dann ist die gemeinsame Zeit vorbei.  So sehe ich das auch in meiner Praxis mit meinen Klienten. Manchmal gibt es nicht mal einen gemeinsamen Beginn oder aber ein ganz schnelles Ende der Zusammenarbeit. Muss ich jedoch jeden Klienten nehmen, weil ich noch nicht das Geld für die Miete verdient habe, dann ist ganz schnell Schluss mit der Unabhängigkeit. Ich für mich habe den ethischen Anspruch, dass ich nicht unter finanziellem Druck meine Heilarbeit erledigen möchte. Heilen ist für mich kein Bussiness, bei dem ich unlebendige Ware vertickere. Menschen schenken mir oft aus Not ihr Vertrauen, öffnen langsam ihr verletztes Sein und ich darf beim Heilen behilflich sein... Das ist so, ja, heilig! Aus diesem Grund bin ich überzeugter „Teilzeit-Heiler“. Etwa 50% meiner Arbeitszeit ist Heilen. Meine Grundkosten habe ich mit meinem Brotberuf abgedeckt. Die Einnahmen aus der Praxis sind mein „Wunscherfüllungsgeld“. Ich habe die Möglichkeit der absolut freien Zeiteinteilung und kann fließend zwischen meiner Praxis und dem Schreibtisch in der Steuerkanzlei meines Mannes wechseln.

 

3) KLAPPERN GEHÖRT ZUM HANDWERK, das ist nun einmal so. Wenn ich niemanden sage, dass ich etwas voll Tolles kann, dann kommt auch keiner. Ich gebe zu, dass ich es als Yogalehrerin echt einfach hatte Klienten zu bekommen. Die meisten meiner Schüler waren schon seit Jahren bei mir in meinen Stunden und so kannten sie diverse Veränderungen im Yoga von mir. Die haben sich dann über das Geistige Heilen auch nicht mehr gewundert… Ich genoss ihr Vertrauen und so bekam ich meine ersten Klienten und das führt zu Punkt 4…

 

4) VERTRAUEN IN DAS EIGENE TUN UND WIRKEN ist ebenfalls absolut notwendig. Wenn ich von meiner Arbeit nicht vollkommen überzeugt bin, also so, dass ich es ausstrahle, nein besser noch fast schon vor Begeisterung „ausschwitze“, dann glaubt mir das mein Gegenüber, den ich als Klienten gewinnen möchte, auch nicht. Logisch, oder? Wie bekomme ich Vertrauen in mein eigenes Tun? Genau… Punkt 5

 

5) HEILERMUSKEL TRAINIEREN! Bedeutet: üben, üben, üben. Und für mich heißt das beim Geistigen Heilen im Besonderen, dass ich meiner Intuition vollkommen vertraue und meinen Verstand hoffentlich maximal beim Heilsitzen weit hinten in der Ecke parke, damit die menschliche Beschränktheit der göttlichen Intelligenz nicht im Weg steht. Oder besser, ich schau, dass ich mir selbst nicht im Weg stehe. Je natürlicher dieses „Parken des Verstandes in der Ecke“ wird, um so leichter ist das Geistige Heilen. Also… einparken üben! :-)

 

6) WORKSHOPS UND SEMINARE anbieten ist dann irgendwann der Schritt in eine höhere Verdienstliga. Ich mache das aktuell ganz bewusst nicht, da ich 10 Jahre lang Yogalehrer ausgebildet habe und viele Wochenenden im Jahr nicht zu Hause war. Das möchte ich aktuell nicht, obwohl ich das Lehren liebe. Aber wer weiß, was auf meinem Weg noch alles kommt. Verdiene ich mein Geld ausschließlich als Dienstleister auf Stundenbasis, dann muss man tatsächlich Vollzeit in der Praxis arbeiten. Ähnlich wie ein Psychologe oder Osteopath. Und das möchte ich persönlich nicht. Ich will unabhängig bleiben können... Ich liebe meinen Job in der Kanzlei meines Mannes, ich liebe das Schreiben meiner Texte und Bücher und ich liebe die Zeit mit meinem Mann und meinen Freunden. Ahhh... fast was vergessen... es gibt sehr wohl noch anderes als Workshops halten. Wer sich ein exclusives und damit hochpreisiges Angebot in seinem Metier überlegt wird auch Klienten finden. Schließlich ist ja keiner gezwungen ein offenes Angebot anzunehmen, das einen exclusiven Preis hat. Muss mir ja auch keinen Porsche kaufen, nur weil er im Schaufenster steht. Bei mir ist das mein Konzept "Ab jetzt mein Leben" auf  www.abjetztmeinleben.de

 

Es gibt noch mehr… z. B. Ich bin ich und wie bleib ich bei mir, Organisatorisches, Rechtliches und vor allem Betriebswirtschaftliches. Vor allem der letzte Punkt bricht vielen neuen Praxisinhabern ohne Erfahrung in der Selbstständigkeit, schnell das unternehmerische Genick und lässt den Traum von Traumberuf wie eine Seifenblase platzen…

 

So… bin ich nun eine erfolgreiche Heilerin?

 

Unter dem Gesichtspunkt:

  • ausschleißlich meinen Lebensunterhalt verdienen NEIN
  • reich und berühmt sein NEIN
  • Quantität statt Qualität NEIN

Aber unter folgenden Blickwinkeln:

  • Frei und unabhängig arbeiten JA
  • Ein feines Zusatzeinkommen erarbeiten JA
  • Zeit für meine Klienten JA
  • Persönliche Präsenz für meine Klienten JA
  • Vertrauensebene für meine Klienten bieten können JA
  • Individuelle Begleitung für jeden einzelnen Klienten JA
  • Zu tiefst berührende Erlebnisse mit meinen Klienten haben JA
  • Frei meine Praxisarbeit gestalten JA
  • Frei mein Leben gestalten JA
  • Einen Beruf zu haben, in dem ich total druckfrei arbeiten kann JA
  • Einen Beruf zu haben, der mich glückselig macht JA

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Und weil ich als Heilerin einen Beruf habe der mich glückselig macht, wächst meine Klientel von Jahr zur Jahr. Immer öfter müssen Klienten zwei bis manchmal sogar 4 Wochen warten, bis sie einen Termin bei mir bekommen. Manchmal geht es aber auch ganz schnell, weil ich doch Zeit habe. Genau dieses Phänomen erkläre ich übrigens in dem Blog über Karma-Yoga, der nächsten Montag (... meist schon Sonntagabend) erscheint.

 

Und jetzt das Wichtigste: Es interessiert mich nicht die Bohne, ob jemand anderer von mir denkt, ob ich eine erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Unternehmerin bin. Die „erfolgreich wirkende“ Heilerin, die spricht sich von ganz alleine herum… Na und dann...? Dann kommt von ganz alleine der unternehmerische Erfolg. Geduld ist hilfreich.

 

Und jetzt noch was viel Wichtigeres: Das eben von Ihnen gelesene IST AUSSCHLIESSLICHE MEINE VORSTELLUNG, MEIN WEG UND MEINE ART MEINE HERZENSANGELEGENHEIT ZU LEBEN. Jeder wird wohl seinen persönlichen Weg finden müssen, denn die jeweiligen individuell bestehenden Umstände sind sicher unterschiedlich...

 

Ich entscheide, wie ich mein Leben lebe und ich lebe danach, was mich glücklich macht und mein Herz erquickt.

 

Na dann … raus aus der Komfortzone – rein in die Freiheit!

Herzliche Grüße

Nikola Knecht

 PS: für dich Annette :-)

 

Bei Fragen, gerne mich direkt unter Kontakt anschreiben.

Leider ist es technisch nicht möglich hier direkt auf Kommentare zu antworten.

ABER ICH FREUE MICH WIRKLICH IMMER RIESIG ÜBER JEDEN KOMMENTAR :-)

 

 

Das tolle Bild von mir ist von Photographin Ordhidea Briegel, Orhdeal Image Magazin https://www.orhideal-image.com/

Rechte an diesem Bild hat San Esprit Ltd, Annette Müller, Schnaitseestr. 8, 83119 Frabertsham

 

 

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Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Meine Begleitung ersetzt keinen Besuch oder eine Behandlung bei Angehörigen der Schulmedizin.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

Texte und Bilder: Alle Rechte liegen bei Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg

 

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