· 

Geist-/Astralkörper, Teil 1, Pranamayakosha – die Lebenshülle

 

Seit Monaten freue ich mich auf diesen Blogeintrag! Leute – jetzt wird mal klargestellt, was es mit den Chakren tatsächlich auf sich hat und warum das ganze Chakrazeugs vollkommen überbewertet wird. JA !!! ÜBERBEWERTET !!!

 

Aber von vorne: der grobstofflichste Teil unseres Astral- oder Geistkörpers ist die Lebenshülle, Pranamayakosha im Yoga genannt. Prana = Lebensenergie = Chi = Odem = wie auch immer Sie das nennen wollen. Diese können Sie ganz leicht wahrnehmen.

 

Übung (erst lesen, dann machen, sonst klapp das ab den geschlossenen Augen nicht mehr… :-)

 

 

Sie sollten es ruhig haben für einen Augenblick.

Sitzen oder stehe Sie bequem mit aufrechtem Rücken (… ja ich weiß schon, das ist nicht für alle bequem, tun Sie es bitte trotzdem!)

Schließen Sie Ihre Augen.

Reiben Sie ganz feste und schnell, einige Male Ihre Hände an einander, bis diese warm werden.

Dann lösen Sie die Handflächen von einander und nehmen diese locker, auf Brusthöhe, etwa schulterbreit auseinander.

Konzentrieren Sie auf den Raum zwischen Ihren Handflächen.

Führen Sie diese nun bewusst zu einander – nicht zu schnell, nicht zu langsam, so dass Sie den Raum zwischen Ihren Händen wirklich wahrnehmen können.

Spüren Sie, was zwischen Ihren Händen ist.

Gehen Sie so nahe zusammen, dass sich Ihre Hände gerade NICHT berühren. Nun fühlen Sie. Was fühlen Sie?

Ziehen Sie die Hände wieder auseinander und spüren Sie die Veränderung.

Und wieder zusammen.

Spielen Sie damit!

 

Jetzt die Übung machen, auch wenn Sie diesen Klassiker schon kennen – ist doch immer wieder schön!

 

So, was haben Sie gefühlt? Wärme? Druck? Kribbeln? Einen Ball? Fester, je näher die Hände sind? Eher ein Strömen, je weiter die Hände auseinander sind? Alles richtig!

 

Sie haben sich selbst gespürt und zwar Ihr Pranamayakosha, das sich berührt mit miteinander verschmilzt. Den Teil Ihres Seins, in dem sich die Chakren und die Energiebahnen befinden. Im Yoga werden die Energiebahnen Nadis genannt und haben die gleiche Bedeutung wie die Meridiane im TCM. Die Nadis durchziehen den ganzen pranischen Körper und kreuzen sich immer wieder in den Chakren. Es gib 7 Hauptchakren, die Fuß- und Handchakren und noch einige Nebenchakren, die jedoch beim Yoga Üben eine untergeordnete Rolle spielen.

 

In der Hatha Yoga Pradipika steht, dass es 72.000 Nadis geben soll. Ein ganz schönes Gewimmel von Energiebahnen, welche ein exaktes Double Ihres physischen Körpers darstellen. Ja, genau, Ihren physischen Körper gibt es „unsichtbar“ nochmals. Dort geht nichts verloren. Daher soll auch der Phantomschmerz kommen, da z.B. ein amputiertes Bein im physischen Körper zwar nicht mehr vorhanden ist, jedoch als Double im Pranamayakosha sehr wohl noch besteht. Das ist der Grund, warum Geistiges Heilen auch dann funktioniert, wenn das physische Organ oder das Bein „in echt“ nicht mehr da ist. Ich finde das sehr praktisch! Die Hauptenergiebahnen heißen Susumna (liegt parallel zur Wirbelsäule auf und ich stelle sie mir als eine gläserne Säule von ca. 2 cm Durchmessern vor, in der herrlich prickelndes Prana läuft). Dann gibt es auf der rechten Körperseite entspringend Pingala und links Ida. Diese beiden Energiebahnen kreuzen sich jeweils in den Hauptchakren. Diese drei werden später einmal noch sehr wichtig werden!

 

Wenn Prana, Lebensenergie strömt und ungehindert fließt, dann ist der Mensch gesund und lebendig. Entsteht Energiestau, dann folgt irgendwann und irgendwo im System Krankheit. Und wenn sich die Lebensenergie vollkommen zurückgezogen hat, dann ist der Mensch tot. Also Annamayakosha - die Nahrunshülle wird zu Staub... geht zurück in den natürlichen Kreislauf der Erde.

 

Nun endlich zu den Chakren:

 

Chakra heißt übersetzt Rad. 5 der 7 Hauptchakren befinden sich sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite des Körpers und sind an bestimmten Stellen „auf“ der Wirbelsäule. Eines ist oben auf dem Scheitel, das andere genau gegenüber am unteren Ende der Wirbelsäule. Durch die Chakren nehmen wir zum einen Energie von außen nach innen auf, geben aber auch von innen selbst nach außen ab. Yap… Der Begriff "sche** Ausstrahlung“ kommt also nicht von ungefähr…

 

Letztlich sind es also die Chakren, die für die Energiezuführung und -abgabe verantwortlich sind. Und deswegen haben die selbstverständlich eine enorme Bedeutung. Man könnte sie auch als energetische Tranformationszentren bezeichnen, welche die feinstoffliche Energie in grobstoffliche (menschliche) Körpermaterie umwandelt. So entstehen Knochen, Organe, Muskeln usw. Und die bestehen bekanntlich und sogar naturwissenschaftlich nachgewiesen, aus Billionen einzelner Zellen, die sich ständig im Wandel befinden. Zellhaufen halt... durch Bewusstsein belebter Zellhaufen. Ohne Chakren einfach nur ein Haufen lebloser Zellmaterie. Daher wohl Asche zu Asche, Staub zu Staub, wie es bei Beerdigungen heißt.

 

So, sind die Chakren „gesund“, laufen gut, dann ist Gesundheit sehr wahrscheinlich. Die Chakren ermöglichen, dass aus energetisch, geistiger Materie ein physisch materieller Körper entstehen kann. Und je nach dem welche Energie man selbst von innen heraus zur Verfügung stellt, wird sich das Ergebnis im physischen Körper zeigen – als Gesundheit oder als Krankheit. Wenn jetzt von Innen heraus nicht so tolle Energie kommt... na dann? Was "von innen nicht so tolle Energie" ist, erkläre ich im nächsten Blogartikel in der Rubrik Yoga.

 

ABER Chakren sind lediglich eine Art Tor oder eine Türe, die mal offen, mal geschlossen ist. Und ja, die Erfahrung zeigt, dass die unterschiedlichen Chakren unterschiedliche Lebensthemen haben. Somit sind entsprechende energetische Themen meist mit bestimmten organischen Erkrankungen einhergehend. Meistens!

 

Und jetzt aufpassen, ich erkläre Ihnen warum die Chakrenarbeit nur bedingt hilft und meiner Meinung nach viel zu viel Bedeutung darauf verwendet wird!

 

Stellen Sie sich einen alten Bauernschrank vor (= Körper-Geist-Seele-System). So einen richtigen Kasten. Der ist uralt und schon total schief. Im Inneren stehen auf den Einlagebretter alte Bücher, Zinnkrüge, Berge von Zeitungsausschnitten, Diakästen und was sonst so in den letzten 100 Jahren darin angesammelt und nie ausgeräumt wurde (= Manomayakosha, hier sind alle Erfahrungen und Emotionen abgelegt, kommt im nächsten Blogartikel dran). Die Türe des alten Bauernschrankes (= Chakren) schließt die Öffnung des Schrankes nicht mehr sauber ab. Oben steht die Türe darüber hinaus und unten ist ein riesen Schlitz. Die Tür klemmt auch, weil die Scharniere vom Zug im Schrankkorpus selbst total überlastet sind. Rostig sind sie auch noch, na jedenfalls kann man die Türe kaum mehr schließen und der Schrank droht unter der innen liegenden Last jeden Augenblick zusammenzukrachen!

 

So, und nun kommen Sie und ölen die Scharniere?!?!?!?!?

Ernsthaft?

Damit sich die Türe besser öffnen und schließen lässt?

Sie ölen echt die Scharniere????

Und hoffen, dass deswegen der Schrank nicht zusammenkracht?

Nicht wirklich bitte!!!!

 

Ja, aber nix anderes ist Chakrenarbeit!

 

Ein Vorschlag: Misten Sie den Schrank endlich aus und reparieren Sie ihn! Ja… Da muss man die Türe dafür öffnen. Aber, damit das alles wieder fein zusammenpasst, müssen Sie endlich anfangen das Innere von all dem Zeugs zu befreien, dass nicht mehr dienlich ist. Und nur weil die Oma und der Uropa des doch auch schon so gemacht haben, bedeutet das doch nicht, dass es für Sie jetzt passend ist, oder? Ausräumen! Verstanden?

Danke!

 

Wie Sie ausräumen? Von mir aus ölen Sie mal die Scharniere, dass die Türe aufgeht. Und nun werden Sie sich auf die Suche begeben müssen, was für Sie der richtige Weg ist, um mal richtig aufzuräumen. Ich bevorzuge Yoga und Geistiges Heilen mit amazinGRACE und Skyourself.

 

Im Yoga ist für das Türöffnen das wichtigste und kraftvollste Werkzeug Pranayama, die Atemtechnik. Die Chakren werden auch beim Üben der Asanas berücksichtigt und die Intensivierung für die Chakren geschieht in Form von Affirmationen, bestimmten Visualisierung- und Atemtechniken. Den Schrank ausräumen geht mit Meditation. Das braucht Übung und daher Ausdauer und am besten einen Lehrer. Den Schrankkorpus reparieren und wieder in Form bringen geht mit Asanas üben, individueller gesundmachender Ernährung, ausreichend Schlaf und Spass am Leben!

 

Es gibt sicher auch noch andere, "modernere" Methoden, der Markt quillt ja über davon. Meine Werkzeuge kennen Sie inzwischen.

 

Aber…nun ja… Sie wollen es nicht schon wieder lesen: eigenverantwortliches Handeln, dran bleiben, auch wenn es anstrengend und nicht so toll ist... Es ist der einzige Weg. Egal, was Sternenstaub streuende und Einhorn reitende Hardcore-Esos Ihnen versprechen oder auf einer Engelskarte steht…! Und wie immer mein Tipp - schaffen Sie es aus sich selbst heraus. Äußerlichkeiten können immer nur vorrübergehend helfen und den Zugang zu "aus mir selbst heraus" vereinfachen. Es darf niemals zu Abhängigkeiten führen - nicht einmal zu einem Rosenquarz, der das Herzchakra aktivieren soll. Bitte! Bleiben Sie kritisch und unabhängig!

 

Eine Klientin hat mir mal erzählt, dass sie ohne ihre Bachblüten nicht das Haus verlassen konnte. Und wenn das versehntlich doch geschah, musste sie umdrehen und sie holen. Irendwann ist sie dann aufgewacht, ist sich bewusst geworden, wer da die Kontrolle in ihrem Leben hat... Darauf hin hat sie die Bachblüten abgesetzt.

 

Psalm 23 beschreibt es wunderbar:

 

Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein.

 

(Der Herr... das ist übrigens IHR göttlicher Teil in IHNEN!)

 

Na dann… raus aus der Komfortzone rein in die Freiheit!

Herzliche Grüße

Nikola Knecht

 

 

 

 

PS: Diese Themen sind so komplex, dass ich es mir vorbehalte nur das meiner Meinung nach Wichtigste zu beschreiben, das zum Verständnis für Yoga und Geistiges Heilen notwendig ist.

Sonst schreibt mir wieder jemand, dass ich aber DAS und DAS vergessen habe ...

 

 

 

Ich hab mal "meinen alten Schrank" ausgeräumt und echt tolle Sachen gefunden.... Glauben Sie nicht?

Na, dann schauen Sie mal hier.

 

 

 

Hier noch etwas in eigener Sache...

 

Die in Kraft tretende Datenschutzverordnung ist total irre... ich hab da keine Lust drauf!!!

 

Schweren Herzens trenne ich mich von der hier gegebenen Möglichkeit einen Kommentar zu meinen Blogartikeln zu hinterlassen... Kommentiert doch bitte einfach auf FB oder schreiben Sie mir ganz persönlich eine Mail... auch das nur noch entschlackt, so mit "nikolaknecht@posteo.de" kopieren und dann in das eigene Emailsystem einfügen und schreiben... Danke für Ihr Verständnis!

 

Adresse Räumlichkeiten: Schlossermauer 33, 86150 Augsburg

 

 

Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Meine Begleitung ersetzt keinen Besuch oder eine Behandlung bei Angehörigen der Schulmedizin.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

Texte und Bilder: Alle Rechte liegen bei Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg

 

Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg, Deutschland

Telefon: +49 171 75 075 90, Email: nikolaknecht@posteo.de

Finanzamt Augsburg Stadt, Steuer-ID Nr. 853 024 167 39

 Fotos Internetseite von Fotografin Katharina Gessner www.katharinamariagessner.de

 

Einzelne Bilder sind von Fotografin Ordhidea Briegel, Orhdeal Image Magazin www.orhideal-image.com

Dies ist bei jedem dieser Bild gesondert erwähnt. Rechte an diesen Bild hat San Esprit Ltd, Annette Müller, Schnaitseestr. 8, 83119 Frabertsham