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Geist-/Astralkörper, Teil 2, Manomayakosha – die Emotionale Hülle

 

Herzlich willkommen – jetzt geht es langsam echt in die Tiefe! Hier, im Manomayakosha liegen unsere Emotionen. Mit jedem Tag sammeln wir mehr davon, da wir über unsere Sinne (auch über unsere Chakren) ständig Informationen aufnehmen, diese abgleichen (mit unserem anerzogenen Mustern und Konditionierungen, die im Unterbewusstsein abgestellt sind) und dann in eine Bewertung in „gut“ oder „nicht gut“ verfallen. Das geht ratz fatz und bekommen Sie in den meisten Fällen gar nicht richtig mit.

 

Zum Verständnis ein echt irres, selbstverständlich erfundenes, Beispiel:

 

Stellen Sie sich eine Frau vor, die mit einem Mann zusammen ist, der Alkoholiker und gewalttätig ist. Keine Frage, das ist nicht schön…. Die Frau schafft es, sich von ihm zu trennen und findet einen ganz tollen, lieben netten und zuvorkommenden Mann. Er trägt sie auf Händen. Aber sie kann die Beziehung nicht aufrechterhalten. Es stimmt einfach nicht mit ihren Prägungen überein. Denn „normal“ und somit „gut“, weil passend zu den unbewussten Prägungen, ist ein gewalttätiger Alkoholiker. Vermutlich war ihr Vater auch schon so... Deswegen rennen so viele Menschen von einem Drama weiter in das nächste, aber gleiche Drama. Man kommt nicht raus… Ja.. klingt verrückt. Nochmals - das ist ein drastisches erfundenes Beispiel und in unzähligen anderen durchaus viel sanfteren Varianten kann man so etwas wirklich oft beobachten... (Aus rechtlichen Gründen: das ist keine psychologische Diagnose, sondern Beobachtungen eines Menschen mit einigermaßen gesundem Menschenverstand. Die mir bekannten Beispiele sind in der Regel vieeel harmloser, aber der "rote Faden" ist mit ein bisschen Aufmerksamkeit oft sehr leicht zu erkennen...)

 

Sie ahnen es bereits… Hier, in der Ebene von Manomayakosha, hat man die Chance echt ordentlich aufzuräumen. Wir sind jetzt quasi im Inneren des alten Bauernschrankes (Blogartigel Geist, Teil 1, Pranamayakosha und Ihnen ist hoffentlich klar, dass Sie der Bauernschrank sind?). Sie nehmen jetzt jedes einzelne Drum in die Hand und betrachten es von allen Seiten und entscheiden, ob dieses Ding nun für das eigene Leben dienlich ist oder nicht. Sprich, Sie entscheiden sich zwischen den Emotionen Liebe und Angst.

 

Im Grunde ist es nichts anderes als ehrliche Selbstreflektion. Nicht wertend über das wie, sondern festestellend, dass da was ist. Fühlt es sich leicht und wohlig an, dann behalten Sie es. Wirkt es aber erdrückend, fühlt sich dunkel an und alles in Ihnen zieht sich zusammen - dann weg damit. Aber wertefrei. Das ist die hohe Kunst dabei. Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass Sie ihren Partner verlassen oder den Job schmeißen! Hier geht es um Ihre innewohnenden Erfahrungen und den damit verknüpften Emotionen! Es geht um tiefe, gesammelte und gestaltete Emotionen! Manomayakosha bedeutet in etwa: Hülle der gemachten (!) Emotionen. Wenn die "gemacht" worden sind, dann kann man die auch wieder anders machen...!

 

Wenn Sie es schaffen die nicht dienlichen Erfahrungen samt Emotionen, die nicht Liebe sind aus sich zu entfernen, dann haben Sie mit dieser Entscheidung die Erfahrung gemacht, dass SIE SELBST IHR SEIN ERFSCHAFFEN KÖNNEN und es nicht mehr länger zulassen, dass das andere (Gesellschaft, Familie, Politik, Werbung oder sonst etwas) für Sie übernehmen. Klingt verlockend, oder? Das bedeutet es übrigens, die Komfortzone zu verlassen. Mutig sich frei machen von allem Unnötigen und die Freiheit der eigenverantwortlichen Selbstbestimmung zu leben und zu erfahren! Und es gibt keinen Lebensbereich, kein Lebensthema, bei dem das nicht anwendbar wäre. Und ausschließlich Sie können für sich entscheiden, ob es stimmig für Sie ist. Daher sollte man nicht über die Enscheidungen oder Handlungen anderer urteilen. Wir kennen dernen Inhalt ihres ollen Bauernschrankes nicht...

 

Im Yoga sind wir nun bei der Meditation angekommen. Das stille Sitzen mit dem Zurückziehen der Sinne, das führt in die Konzentration und Kontemplation. Meditation gibt die Möglichkeit zum Schrankausmisten. Daher macht Meditation auch nicht immer Spaß.... man kann sich dabei selbst begegnen... den Emotionen, die man sonst lieber mal wegdrückt und negiert, sagen laut und deutlich HELLOOOO - HIER BIN ICH SCHAU MICH EINDLICH AN UND DRÜCK MICH NICHT IMMER WEG!!!!! Das macht keinen Spaß. Yoga macht wirklich keinen Spaß! Also irgendwann dann schon, wenn man durch das tiefe Tal durch ist und auf einer grünen Aue weidet (Psalm 23).

 

Ich erkläre meinen Klienten diese Ebene des Seins immer so: wenn im Manomayakosha (das ist übrigens der blaue Kringel aus dem Bild vom Blogeintrag „Drei Körper, fünf Hüllen – der Mensch aus yogischer Sicht“) vorrangig Liebe ist, dann fließt dort die Energie frei und ungehindert vor sich hin. Dadurch sind die Chakren fluffig, drehen sich fröhlich und so wird der physische Körper bestens mit Prana versorgt und der Mensch strahlt glücklich, gesund und fröhlich aus sich heraus. Es gibt so Menschen … wirklich … :-)

 

So, sind in dem Manomayakosha nun aber "Energieknödel", die aus den verschiedenen Formen von Angst bestehen, dann fließt das Prana auf einmal nicht mehr so toll. Ähnlich, wie in einem Gartenschlauch, der einen Knoten hat. Da tröpfelt vorne auch nur noch ein bescheidenes Rinnsal heraus, anstatt, dass Wasser satt kommt.

 

Letztlich gibt es nur den Energieknödel Angst. Zum besseren Verständnis hilft die Unterscheidung der Emotionen in Angst, Trauer, Wut, Hass, Scham, Ekel, Schuld und Panik. Aber es ist immer eine Form der Angst. Ohnmacht z. B.  ist ein Gefühl, denn dahinter steht wieder die Angst.

 

Wir haben alle ein paar Energieknödel in unserem System. Schließlich sind wir Mensch. Aber wenn wir uns in unserem Leben nicht handlungsfähig fühlen, immer wieder Blockaden in uns spüren, dann haben wir auch keine greifbare und verfügbare Lebensenergie mehr. Wir leben dann nicht mehr, wir versuchen irgendwie den Alltag zu überleben? Die Nahrungshülle Annamayakosha ist dann tatsächlich nur ein schwach belebter Zellhaufen (Sie erinnern sich an meine Beschreibung?). Von einer tollen Ausstrahlung ist dann kaum etwas zu sehen. Der gedrosselte Fluss von Prana lässt nach der östlichen Philosophie Krankheiten entstehen, die wir als Symptome in unserem physischen Körper irgendwann wahrnehmen. In unserer Kultur versuchen wir das dann ausschließlich mit westlicher Schulmedizin zu lösen...

 

Ich träume davon, dass beide Heilungsansätze, Hand in Hand und gleichwertig, sich ganz selbstverständlich um die Heilwerdung des Menschen bemühen...

 

Im Laufe der Jahre habe ich folgende Beobachtung bei meinen Klienten gemacht:

Gelingt es dem Klienten, wenn die Emotion von Wut, Trauer oder einer anderen Form von Angst sich zeigt, diese den gebührenden Raum und Aufmerksamkeit zu geben, dann darf ich Zeuge einer Transformation werden. Je bewusster der Klient die sich Präsenz schaffende Emotion zulässt, umso beeindruckender sind die Veränderungen. Ich gehe noch einen Schritt weiter - wenn es dem Klienten gelingt die Emotion in ihrer ganzen Schönheit und Kraft sich auszudrücken zu lassen (und das ist manchmal ganz schön gewaltig und beeindruckend....), dann hat sie endlich die gewünschte Aufmerksamkeit und wird nicht mehr weggedrückt und negierd. Die Emotion darf SEIN. Und genau das bewirkt nach meinen Erfahrungen die immens beeindruckende Veränderung für den Klienten. Es ist pure, lebendige, fast greifbare Energie!

Ich gebe zu, dass das Geschehenlassen für den Klienten ganz schön anstrengend sein kann...

 

Ein bildliche Erklärung:

Stellen Sie sich eine Laterne vor, so eine Gartenlaterne mit Glasscheiben, Henkel, Türchen, in die man eine Kerze hineinsetzen kann.

(= 3 Körper, 5 Hüllen, sprich, die Laterne sind Sie)

Die Kerze brennt und ist unser göttlicher Funke, unsere Seele, der Grund warum wir als Mensch überhaupt existieren

(= Anandamayakosha, stirbt nie, ist Teil des göttlichen Bewusstseins, wird noch ausführlich erklärt).

Der Bereich zwischen Flamme und Innenseite Glas ist der Geist-/Astralkörper mit seinen 3 Hüllen Pranamayakosha, Manomayakosha und Vijnanamayakosha (Lebensenergie, Emotion, Wissen).

Liegt hier, im Inneren der Laterne überall Laub, Steine, Spinnweben, tote Fliegen, die Scheiben sind total verrußt, dann hat es das kleine Kerzenlicht ganz schön schwer durch den ganzen Müll nach außen zu scheinen und seine Strahlen zu zeigen, oder?

Annamayakosha (=physischer Körper) ist nun die Laterne, das Gehäuse und Glas der Laterne von außen. Ist das nun auch noch total verdreckt, der Schieber zum Öffnen der kleinen Türe vor Schmutz verklebt, ja dann ist das echt ein erbärmlicher Anblick von einer Laterne…

 

Lösung? Okay… Die meisten beginnen die Scheiben von außen zu putzen. Soll heißen, sie machen Sport, nehmen ab, achten auf ihren Umgang mit sich und mit anderen Menschen. (=Yamas und Niyamas - das wird ein schöner Blogartikel in den nächsten Wochen). Ist ja gar nicht so schlecht. Aber der Dreck ist da immer noch drin in der Laterne. Das Lichtlein scheint immer noch nicht so wirklich toll nach außen und das fluffige leichte Leben ist irgendwie ganz schön mühselig aufrecht zuerhalten. Mehr Schein, als Sein...

Irgendwann entdeckt man, dass die Laterne eine Türe hat. Man traut sich den Schieber zu bewegen und wundersam öffnet sich ein Zugang nach innen in die Laterne. Aber oh weh, es purzelt der ganze Dreck heraus und die Finger werden schmutzig… Wie unangenehm!

 

Jetzt haben Sie die Wahl: Die Türe wieder zumachen… dann wird sich nicht viel ändern in Ihrem Leben. Oder Sie packen es an und holen all den Dreck, das Laub, die Steine, die Spinnweben und toten Fliegen heraus und putzen die Scheiben von Innen…

Und welch Wunder – auf einmal haben Sie die schönste Laterne der Welt!

SIE strahlen!

SIE erkennen sich als das, was Sie tatsächlich sind - DAS LICHT.

Das ist Yoga, die Selbsterkenntnis darüber, wer Sie tatsächlich sind. Nicht das Gehäuse der Laterne oder der Dreck in der Laterne!

Nein, SIE SIND DAS LICHT.

DER WEG ZU DIESER ERKENNTNIS UND DIE ERKENNTNIS, WER MAN TATSÄCHLICH IST, DAS IST YOGA!!!

 

Jedenfalls müssen Sie nun Ihre passenden Werkzeuge finden, mit denen Sie Ihre Laterne wieder sauber und sich selbst zum Strahlen bringen können.  Ich weiß jetzt nicht, ob Sie Gummihandschuhe zum Putzen benötigen, einen Lappen oder Schwamm, reicht Spüli oder brauchen Sie Scheuermittel… Das kommt ganz darauf an, wie verschmutzt Ihre Laterne ist. Vielleicht müssen Sie sogar Werkzeug holen und eine Glasscheibe austauschen.

 

Sie müssen sich jedenfalls auf den Weg machen und jaaaaaa… Sie ahnen es schon... eigenverantwortlich und selbständig anfangen auszumisten! Und bleiben Sie dran! Sollten Sie Hilfe dabei benötigen, ich bin übrigens super im energetischen Putzen!

 

Vielleich verstehen Sie jetzt auch meine fast schon radikale Meinung, dass in Licht und Liebe tunken oder alles mit Sternenstaub zuschütten nicht die Lösung sein kann. Der Dreck in der Laterne und das olle Zeugs aus dem Bauernschrank gehen davon einfach nicht weg. Die liegen halt dann eine Zeit lang unter dem Goldpuder. Aber eine kleine Windböe und schon ist der Dreck wieder sichtbar… Sorry, liebe Hardcore-Esos!

 

Ich liebe euch trotzdem und bin der Wind, der euren Sternenstaub zum Fliegen bringt!

 

Na dann … raus aus der Komfortzeine – rein in die Freiheit!

Herzliche Grüße

Nikola Knecht

 

Auf Grund der DSGVO gibt es aktuell KEINE Verknüpfung zu SocialMedia...

Was wirklich äußerst schade ist, da ich mich über die Likes und Kommentare immer soooo gefreut habe!

Kommt aber wieder... sobald ich das technisch im Griff habe!WAuf

 Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

Die Autorin hofft mit Ihren Texten bei den Lesern eine kritsche Selbstreflektion und eigene,

frei Meinungsbildung anzuregen, die in ein eigenverantwortliches Handeln führt.

Getreu dem Grundgedanken der Autorin:

Raus aus der Komfortzone - rein in die Freiheit!

P

PKK

Anschrift Räumlichkeiten

Geistiges Heilen, Bewusstwerdungscoaching & Yoga,

Schlossermauer 33, 86150 Augsburg

 

 

Autorin, Dozentin & Referentin, StartUP Coaching für Geistige Heiler

Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg, Telefon: +49 171 7502590, Email: nikolaknecht@posteo.de

Finanzamt Augsburg Stadt, Steuer-ID-Nr. 85 302 416 739

 

Internetseiten: www.nikola-knecht.de, www.abjetztmeinleben.de und www.heilundfreisein.de

nanzamt Augsburg Stadt, Steuer-ID-Nr. 85 302 416 739

 

Bilder von Nikola Knecht mit freundlicher Genehmigung von:

Photografin Fotocoach/Imagedesign Orhidea Briegel www.orhideal-image.com, Rechte Bilder: Nikola Knecht und San Esprit Ltd. Frabertsham

Texte: Alle Rechte liegen bei Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg