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Geist-/Astralkörper, Teil 3, Vijnanamayakosha – die intellektuelle Hülle

 

Vijnanamayakosha ist der Bereich, in dem der Intellekt seinen Platz hat. So wie im Manomayakosha die Emotionen sind, findet sich eine Ebene feinstofflicher die Erkenntnis, Einsicht, Intelligenz und der Intellekt, begründet auf den Erfahrungen und Erkenntnissen.  Eben Vijnanamayakosha. Wir erinnern uns – maya bedeutet gemacht und das deutet darauf hin, dass auch unsere Erkenntnisse, Einsichten und die individuelle Intelligenz „gemacht“ sind ... und dadurch verändert werden oder eben neu gemacht werden können.

 

Die Bestandteile, aus denen die intellektuelle Hülle gemacht ist, nennen sich Buddhi (Einsicht, Vernunft, Erkenntnis, Unterscheidungskraft, Urteilskraft, Verständnis, freier Wille) und Ahamkara (wörtlich Ich-Macher, Ich-Gefühl oder Ego, Identifikation). Durch die Erkenntnis in Kombination mit dem Ich-Gefühl entsteht Selbstbewusstsein.

 

Bleiben wir zunächst bei Ahamkara, dem Ich-Gefühl.

Ich erkenne und habe das Bewusstsein darüber, dass ich eine historische Person bin (Nikola Knecht, geb. am, in, Tochter von, usw.). Ich wurde also geboren und werde irgendwann sterben. Ich, als Person, stehe in Verbindung und Austausch mit meiner Umwelt und meinen Mitmenschen und allen anderen Lebewesen. Mein Ich-Gefühl hilft mir ein bewusstes Leben zu leben. Ist mein Ego, auch Teil dieser Ebene von Feinstofflichkeit, jedoch sehr ausgeprägt, dann kann das zu Problemen im Leben führen. Die Interaktion mit andern kann holperig werden, man fühlt sich benachteiligt oder zurückgestuft und reagiert dem entsprechend. Erfahrungen werden gemacht, die durch bisherige Erfahrungen geprägt sind und die alle sind im Vijnanamayakosha gespeichert. Und die passenden Emotionen dazu werden zusätzlich im Manomayakosha abgelegt und das Emotionslager wird immer voller... hoffentlich nur mit schönen Emotionen... sonst wird es echt anstrengend...

 

Und nun kommen wir zu Buddhi, der Erkenntnis, dem Unterscheidungsvermögen und ganz wichtig, dem freien Willen.

Buddhi kann unterscheiden zwischen Vergangenheit und Zukunft, kann Schlussfolgerungen ziehen und Entscheidungen treffen, die als Grundlage unsere Erfahrungen haben. Die Erfahrungen werden zu Wissen und Erkenntnis. Also etwas zu tiefst Unterschiedliches, von Mensch zu Mensch anders, da jeder vollkommen differente Lebensumstände und Prägungen aus dem sozialen, gesellschaftlichen Umfeld hat. So entstehen Dramen, wie das frei erfundene mit der Frau und dem Alkoholiker aus dem Artikel über Manomayakosha.

 

Auf Grund des freien Willens kann ein Mensch sich dadurch für oder gegen etwas entscheiden. Buddhi (Verstand/Unterscheidungsvermögen) denkt und entscheidet. Buddhi kann aber auch in instinktive Handlungen eingreifen und emotionsgetriebenes Handeln unterbrechen oder gar unterbinden. (Zuviel Süßes ist ungesund, ich esse jetzt lieber einen Apfel). Oder ich entscheide mich gegen die Angst und für die universelle Liebe, wenn ich gerade mal auf den Blogartikel über die Laterne Bezug nehmen darf. Oder ich entscheide mich in die Selbstreflektion einzutreten und mir anzusehen, woher meine Prägungen kommen, zu erfassen, ob diese mir wirklich dienlich sind und meinem intuitiv zu spürenden, tatsächlichen SEIN entsprechen.

 

Und da wir immer noch in der Dualität sind, kann Buddhi als Entscheider auch zu Einschränkungen im Leben führen. Wenn die Kontrolle durch Buddhi (Verstand/Gedanken) zu groß ist, dann unterbindet es die natürlichen Instinkte des Menschen, die ja per se nicht schlecht sind. Es ist also durchaus eine Herausforderung, die verschiedenen Kräfte von Instinkt und Fähigkeiten zu koordinieren und in Harmonie zu bringen (Yoga bedeutet übrigens auch Harmonie). Hier treten dann die Fragen auf wie: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist das Ziel des Lebens?

 

Jnana Yoga (der intellektuelle Weg im Yoga, ist schon eine Weile her - hier der Link dazu) ist die Yogarichtung, mit der ich Klarheit und Harmonie in mir erzielen kann. Selbstreflektion und Mediation sind dafür ein wichtiges Werkzeug. Geistiges Heilen mit amazinGRACE und SKYourself mal wieder der Turboboost auf diesem Weg.

 

Buddhi (Entscheidungskraft) ermöglicht, sich für die Intuition und die göttliche Führung zu öffnen. Individuell zu erfahren, dass es ein vollkommenes Bewusstsein gibt und dieses bereits in uns ist. Man muss sich nur dafür entscheiden... eigentlich ganz einfach!

Hab ich übrigens gemacht. Ich habe mich für mich entschieden und AB JETZT MEIN LEBEN! Der Titel meines zweiten Buches.

 

In Vijnanamayakosha ist also an Erkenntnissen und Erfahrungen alles gesammelt, was der Mensch jemals erlebt und erfahren hat. Es ist somit auch das Unterbewusstsein, in dem alles gespeichert ist und uns handeln lässt, so wie wir eben handeln. Je bewusster ein Mensch über sich selbst ist, umso klarer und zielgerichteter wählt er seine individuelle Art und Weise sein eigenes Leben zu leben. Die Frage "leben Sie schon, oder werden Sie noch gelebt?" stellt sich dann nicht mehr. Alle Erkenntnisse und Erfahrungen sind in Vijnanamayakosha wie auf einer Art unsichtbaren, energetischen, unendlichen Daten-CD gespeichert und abrufbar. So stelle ich mir das vor, damit mein Verstand damit umgehen kann. Der Begriff Akasha-Chronik liegt hier nahe, den manche kennen, den ich aber so nicht gebrauche. Hat so nen Eso-Touch für mich... :-)

 

Und wenn wir noch ein wenig weiterspinnen, im Geiste, und tatsächlich davon ausgehen, dass alles Energie ist und dadurch alles mit allem verbunden ist, da Energie nicht vernichtet werden, sondern nur verändert und durch die Kraft der Gedanken sich aufs Neue immer wieder neue energetische Erscheinungen erzeugen, die wir dann Leben nennen, na dann… dann ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass im Vijnanamayakosha tatsächlich der Zugang zum sagenumwobenen Weltengedächtnis liegt und eine Entscheidung für was auch immer (auch für Gesundheit und Glück) tatsächlich möglich ist.

 

Wow.. sehr langer Satz!

 

Leider wachsen wir nicht mit all diesem Wissen auf. Nicht in unserer Kultur. Die 3 Körper und 5 Hüllen in ihrer Bedeutung und  dazu auch noch mögliche Hilfen/Werkzeuge (die kommen jetzt in  den folgenden Artikeln) um sich selbst zu klären sind dann schon eine ganz gute Beschreibung von Yoga. Das Ziel von Yoga ist zu erkennen, dass ich die Kerzenflamme bin, nicht die Laterne.

 

Na, das wäre ja auch etwas, wenn jeder auf einmal frei, glücklich, aus sich selbst heraus kraftvoll und zufrieden wäre? Das würde ja alles hier auf der Erde durcheinander bringen...! Na - des geht ja gar nicht! Das Paradies auf Erden? Wäre der Knaller!

Ich kann Sie beruhigen! Ich vermute mal, dass das Chaos bleiben wird, denn es gibt uns die Möglichkeit der Erkenntnis. Die wenigsten kennen diese Zusammehänge und daher ist es so, wie es ist. ABER es finden immer mehr Zugang dazu. Ganz gleich mit welchem ethnischen Hintergrund: Schamanen der indigenen Völker, die Heiler der TCM und das Ayurveda wissen das seit Jahrtausenden! Hildegard von Bingen nicht zu vergessen oder Paracelsius, zwei Vertreter aus unserer Kultur! Da lässt sich halt nicht so viel Geld verdienten mit guter Ernährung, Bewegung, Entspannung und Meditation... und man muss es ja auch noch selber machen ... och nööö..., das ist doch vieeel zu anstrengend! :-)

 

Hiermit schließe ich den heutigen Blogartikel.

Da gibt es einiges für Buddhi und Ahamkara zu tun, bis sich das auf der menschlichen Festplatte eingenistet hat und das Software-Update durch ist. Bitte schalten Sie den Verstand jetzt nicht aus und warten Sie, bis der Vorgang beendet ist…

 

Na dann… raus aus der (schon wieder einmal gedanklichen) Komfortzone – rein in die Freiheit!

 Herzliche Grüße

 Nikola Knecht

 

 

Noch ein paar Zeilen aus dem Talmud, die sehr treffend zum Thema sind:

 

Achte auf deine Gedanken – sie formen deine Worte.

 

Achte auf deine Worte – sie formen deine Handlungen.

 

Achte auf deine Handlungen – sie werden zu Gewohnheiten.

 

Achte auf deine Gewohnheiten – sie werden zu deinem Charakter.

 

Achte auf deinen Charakter – er wird zu deinem Schicksal

 

 

Das tolle Bild von mir ist von Photographin Ordhidea Briegel, Orhdeal Image Magazin https://www.orhideal-image.com/

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Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Meine Begleitung ersetzt keinen Besuch oder eine Behandlung bei Angehörigen der Schulmedizin.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

Texte und Bilder: Alle Rechte liegen bei Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg

 

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