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Kausalkörper- Anandamayakosha -Wonnekörper

 

Wir sind bei der letzten der 5 Hüllen aus den 3 Körpern angekommen und der Wonnekörper besteht aus Wonne, purer Glückseligkeit und ist der feinstofflichste aller 5 Hüllen. Anandamayakosha umhüllt Atman, das individuelle und persönliche Bewusstsein, unsere jeweilige Seele. Atman ist sehr vereinfacht erklärt, der Teil des vollkommenen Bewusstseins (Brahman), das sich durch einen Menschen, für ein zeitlich beschränktes Menschenleben lang, aus sich selbst heraus erschafft, damit sich Brahman selbst als unendliche Vollkommenheit erfahren kann. Und das ist pure und vollkommene Freude für Brahman. Reine Wonne und Glückseligkeit. Und die soll so immens sein, dass es nicht in Worte zu fassen ist.

 

Sie können mir noch folgen…? Denn spätestens jetzt ist es wirklich sehr abstrakt und erklärt, warum Yoga eine Erfahrungswissenschaft und keine Geisteswissenschaft ist!

 

Hier, in der feinstofflichsten und suptilsten Hülle der 5 Koshas, soll der direkte Zugang zur eigenen Seele sein und der Mensch empfängt hieraus, durch all das Gewusel in den anderen Koshas, tatsächlich immer wieder einmal Eingebungen. Es ist die tiefste Intuition und viel mehr als nur ein „Bauchgefühl“! Anandamayakosha geht jetzt wirklich über das menschliche Denken hinaus. Es ist kaum zu erklären und nur zu erfahren.

 

Diese Erfahrung wird einem in tiefen Meditationen geschenkt. Hier ist der Ort für mystische Erfahrungen, (göttliche) Eingebungen, eine tiefe Gewissheit über etwas und man hat das Gefühl, dass es nicht aus einem selbst herauskommt, sondern „von oben“ (Brahman) gegeben wird. Mag man den yogischen Schriften glauben, liegt hier unser Seelenplan und von hier kommt auch immer wieder ein „intuitiver Schubser“, damit das Menschlein nicht völlig an seinem Vorhaben, das er als Mensch erleben möchte, vorbeischliddert… Ob das Menschlein das dann auch wahrnehmen kann? Wenn nicht, dann kennen Sie ja nun auch die Mittel der Seele, um sich Gehör zu verschaffen. Genau. Schicksalsschläge in ganz unterschiedlicher Art und Weise. Hier geht es nun auch langsam mit dem Thema Karma an, das ich aktuell jedoch noch ausspare, da es sehr komplex ist und eigene Artikel braucht… finde ich jedenfalls.

 

Eine kleine Zusammenfassung der Koshas:

 

Wir haben einen physischen Körper (Annamayakosha), der geboren wird, ernährt werden muss und sterben wird. Letztlich ist der Körper nur Materie, die von vollkommenem Bewusstsein beseelt und somit belebt wird. Unsere Chakren und Nadis im grobstofflichsten der feinstofflichsten Hüllen (Pranamayakosha) bewirken, dass der physische Körper sich überhaupt erst entwickelt und dann bestehen kann. Auch nähren die Chakren den physischen Körper mit Energie/Prana.

 

Erfahrungen, die wir als (unbewusster) Mensch machen, entstehen durch unsere Sinne und sind immer mit Emotionen verbunden. Diese Emotionen legen sich in der dritten Hülle, (Manomayakosha) ab und beeinflussen unser Sein als Mensch. Sind die Emotionen und die damit verbundenen Prägungen sehr stark, dann manifestieren sie sich in unserem Unterbewusstsein, der Ebene unserer Erkenntnisse und unser Ego und Selbstbewusstsein formt sich daraus. Wir sind im Vijnanamayakosha angekommen und bis hierhin kann der menschliche Verstand noch irgendwie mitgehen.

 

Anandamayakosha ist jenseits des menschlichen Denkens und ist pure Freude und Wonne. Es ist die letzte subtile Hülle um die individuelle Seele, die nur ein Teil der absoluten Vollkommenheit, des unendlichen Bewusstseins, des AllEinsSein ist. Hieraus empfangen wir (göttliche) Eingebungen, die uns in tiefster Gewissheit erreichen und uns helfen, das zu leben, was wir uns vorgenommen haben.

 

Welch wundervolles und einzigartiges Wesen ist doch jeder in der Unendlichkeit der Vollkommenheit.

 

Vielleicht konnte ich Ihnen mit der Erklärung der Koshas nahebringen, dass nichts so bleiben muss, wie es jetzt ist. Tut es eh nicht, da alles ständig in Veränderung ist. Jedoch zeigen uns die Koshas und die dazugehörigen Werkzeuge des Yogas Wege auf, dass wir gezielt und selbstbewusst auf unser Leben einwirken können und nicht alles so hinnehmen müssen, wie es im ersten Augenblick scheint.

 

Diese Erkenntnis, vor nun bald fast 15 Jahren, hat mein ganzes Leben von Grund auf verändert! Ich habe alle mir zur Verfügung stehenden Techniken des Yogas zu Nutze gemacht, damit ich mein Leben so leben kann, wie ich es für mich stimmig, rund und wonnevoll erfahren möchte. Ja.. es war echt Arbeit und phasenweise ging es über meine Kräfte, mir meine Energieknödel einzugestehen und sie dann auch noch anzunehmen und loszulassen. Und hätte ich damals schon das Geistige Heilen gehabt, dann hätte ich so manche Abkürzung gehen können. Damals war Kinesiologie schon etwas ganz arg Verrücktes und die Homöopathie wurde auch noch nicht wirklich akzeptiert... Aber ich habe meinen Weg gefunden und er hat mich mit all seinen Erfahrungen zu etwas werden lassen, dass sich heute für mich vollkommen rund anfühlt. Mein Leben ist schön und ich bestimme, was schön ist!

 

Heute nicht raus aus der Komfortzone…

 ich bleibe in der Freiheit, die mir beim Schreiben offenbart wird.

 Herzliche Grüße

 Nikola Knecht

 

Adresse Räumlichkeiten: Schlossermauer 33, 86150 Augsburg

 

 

Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Meine Begleitung ersetzt keinen Besuch oder eine Behandlung bei Angehörigen der Schulmedizin.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

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