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Die Elemente des Yogas und Geistiges Heilen

 

Seit 2004 beschäftige ich mich intensiv mit Yoga. Ich kam dazu, wie die Jungfrau zum Kind, wie man so schön sagt. Und auch nur mit anfänglichem Widerwillen und voll mit Vorurteilen über dieses Yoga… Yoga.. wie das schon klingt! Lauter komische Leute, welche den Bezug zum „echten“ Leben total verloren haben und vergeistigt durch die Welt huschen…

 

Ich sollte ganz schnell, bereits bei meiner allerersten Yogastunde, von genau dem Gegenteil überzeugt werden. Und zwar ganz gewaltig! Yoga ist für mich zu einer Offenbarung über das Leben und das SEIN geworden. Obwohl ich alles in einem Gefühl für mich zusammenbringen kann, habe ich doch irgendwie überhaupt keine Ahnung von Yoga… War schon immer mehr der Praktiker, als der Theoretiker. Aber vielleicht gerade deshalb habe ich einen unstillbaren Wissensdurst nach Erklärungen darüber, wie und warum der Mensch so ist, wie er eben ist und das in tatsächlich gut 7 milliardenfacher Ausführung.

 

Ich begann im Yoga mit Asanas, den körperlichen Übungen, die ich dringend zu Erdung brauchte. Es war mir ein Fest, mich mit Anatomie und Körperwissen zu beschäftigen. Nicht nur die Physiologie, sondern auch die Ernährung ist da ein wichtiger Teil. Zwar bin ich eine Yogalehrerin mit knapp 1.000 Ausbildungseinheiten, dem angelesenen Wissen von vielen Metern Büchern und der beständigen Umsetzung und Selbsterfahrung des Erlernten, jedoch bin ich kein Profi, wie es ein Orthopäde, Physiotherapeut, Ernährungswissenschaftler oder Psychologe ist. Ich würde es als fundiertes Laienwissen bezeichnen. Ich habe das Glück, dass ich Menschen in meinem Umfeld habe, die als Profis ihr Wissen mit mir bereitwillig teilen. Ein Segen! Danke!

 

Das System Yoga ist für mich mit jedem Jahr eine größere Kostbarkeit, da ich die Struktur darin beginne langsam zu verstehen. Ja, langsam zu verstehen und ich erahne, wie riesen groß das Gesamtpaket ist. Das macht mir noch mir Lust auf mehr Erfahrung, Wissen und der Verknüpfung daraus.

 

Im Laufe meines Yogaweges kam dann das Geistige Heilen dazu. Hier gibt es bekanntlich viele Ansätze. Die erste Berührung mit dem Heilen war durch meine Meditationslehrerin, die Heilerin nach Daskalos ist. Das war nicht so meins, aber ich war ja auch noch voll mit den Asanas beschäftigt. Dann machte ich irgendwann den ersten Reiki-Grad. Naja… das passte auch nicht zu mir.

 

Das Geistige Heilen, ja, mir war aus der Theorie des Yogas schon klar, dass das funktionieren kann und sicherlich möglich ist. Aber die mir bis dato bekannten Ansätze waren nicht so überzeugend für mich.

 

Meine Heiltechniken amazinGRACE® und SKYourself® beziehen sich in der Theorie und irgendwie auch in der Praxis (ohne Matte ausrollen, eher der meditative Teil) ebenfalls auf die Yogaphilosophie. Ich fand also einen Zugang über einen Weg, der mir bereits vertraut war. Zusätzlich entsprach mir vollkommen die enorm pragmatische Herangehensweise sowohl im Erlernen, als auch im Ausführen. Für mich war diese Ausbildung ein „home run“ und mein theoretisches Verständnis über Yoga in allen Ebenen des Seins, wurde auf einmal vollkommen lebendig und praktisch tatsächlich umsetzbar und anwendbar in allen Ebenen. Ich war und bin immer noch total begeistert davon!

 

Ist die Meditation das Werkzeug für die Reflektion und Klärung der tiefen Ebenen des Körper-Geist-Seele-Systems im Yoga, so erfahre ich mein Geistiges Heilen als Turbo und mega Abkürzung genau hier, um so richtig aufzuräumen und klären zu können. Sensationell! Unfassbar! Zu tiefst beeindruckend und es lässt mich respektvoll, demütig gegenüber der unendlichen Schöpfergabe sein, die sich in wirklich jedem Menschen erfahrbar befindet.

 

Ob das bei anderen Techniken des Geistigen Heilens auch so ist kann ich wirklich nicht sagen. Ich kenne nur amazinGRACE®.

 

Eine Yogaschülerin von mir, die ich zur Yogalehrerin ausbilden durfte und dann auch noch amazinGRACE® gelernt hat, sagte vor kurzem zu mir:" jetzt weiß ich, warum du nicht mehr regelmäßig meditierst, so wie du es früher gemacht und uns unterrichtet hast. Jede Heilsitzung ist eine Meditation und diese ist so lebendig, so aktiv, so schöpferisch und beglückend, da kommt man in der klassischen Meditation nur schwer hin."  Ja. Ich erfahre, ganz individuell, die Anwendung meiner Heiltechnik als Meditation, die ich meinem Klienten zur Verfügung stelle.

 

Das, was beim Geistigen Heilen für mich erfahrbar ist, finden wir auch in dem heiligen Text unserer Kultur beschrieben: „Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, dass sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthaeus 18 Vers 19 und 20)

 

Bleiben wir beim Yoga. Geistiges Heilen nach amazinGRACE® ist für mich, mit seiner Anwendung und Wirkung, ein Teil im System Yoga und nicht Yoga selbst. Denn Yoga bedeutet die Erkenntnis über sich selbst, sein tatsächliches SEIN zu erfahren. Yoga als System zur Selbsterkenntnis ist daher ganzheitlich und beachtet alle Ebenen des Körper-Geist-Seele-Systems. Daher ist eine individuell gesundende Ernährung, die angepasste heilende Bewegung, die bewusste Stressreduzierung im Alltag und die innere Selbstreflektion (gerne mit der Hilfe von Geistigem Heilen) für mich eine geniale Herangehensweise, um eigenverantwortlich sein Leben so zu gestalten, dass man ganz individuell seine eigene Glückseligkeit dadurch erfahren darf. Meine Art des Geistiges Heilens ist für mich einfach ein Werkzeug, wie die anderen Werkzeuge des Yogas. Sehr modern und mit echt viel Power!

 

Dass Yoga keine Religion und keine Sekte ist, habe ich ja schon ausführlich beschrieben. Dass man diesen Weg auch einzeln gehen kann, habe ich für mich erfahren. Dass manche Menschen die Gruppe und eine enge Lehrer-Schüler-Beziehung brauchen ist in der Yogatradition eher die Regel, als die Ausnahme. Dass bei klassischem Yoga die Religion Hinduismus durchaus eine Rolle spielt, ist der Kultur geschuldet, aus der Yoga kommt: Indien. Dass Yoga eine Technik ist, beschreiben z.B. die Schriften der Hatha Yoga Pradipika und die Yogasutren nach Patanjali. Dass die Essenz des Yogas etwas zu tiefst Persönliches ist und nicht wirklich beschrieben werden kann, dass wissen die, die es erfahren haben. Wie man zu dieser Erfahrung kommt....? Die Wege das Herrn sind unergründlich - sagt man das nicht so? :-)

 

Yoga ist kaum zu erklären, aber es ist zu erfahren. Es ist wirklich erfahrbar. Aber dafür muss man sich öffnen und den eigenen Weg im Leben gehen. Diesen muss man finden. Da hilft Suchen. Es werden Menschen da sein, die sich als Begleiter und Lehrer offenbaren, auch wenn das so nicht auf den erst Blick wahrnehmbar ist. Die Erfahrungen auf dem Weg können von beglückend bis erschreckend sein, jedoch sind sie immer perfekte Möglichkeiten des Lernens. Geht man aus Nichtwissen und in Nachahmung den Weg eines anderen, mag das eine Zeitlang helfen. Ist auch eine Erfahrung. Ob sie glücklich macht? Yoga ist der Inbegriff von unendlich vollkommender Individualität. Warum sollte ich den Weg eines anderen gehen, wenn es doch meinen, vollkommenen Weg gibt?

 

Finden Sie Ihren vollkommenen Weg. Und es ist ein Weg. Nicht nur ein Schritt. Ein Weg ist eine Strecke, die mit vielen Schritten gegangen wird. Dieser Weg führt in die gelebte Eigenverantwortlung auf allen Ebenen des Seins und kann daher nur ein freier und selbständiger Weg sein. Denn jeder Mensch ist ein einzigartiges und individuelles göttliches Wesen und darf sich als solches erfahren.

 

 Na dann… raus aus der Komfortzone – rein in die Freiheit!

 Herzliche Grüße

 Nikola Knecht

 

Adresse Räumlichkeiten: Schlossermauer 33, 86150 Augsburg

 

 

Weder stelle ich Diagnosen, noch gebe ich Heilversprechen oder erstelle Therapievorschläge.

Meine Begleitung ersetzt keinen Besuch oder eine Behandlung bei Angehörigen der Schulmedizin.

Die hier veröffentlichten Texte spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung und Erfahrung der Autorin wieder.

Texte und Bilder: Alle Rechte liegen bei Nikola Knecht, Schwibbogenplatz 2e, 86153 Augsburg

 

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